Forschung für übermorgen, Entwicklung für morgen, Beratung jetzt und hier

Ich berate als Wissenschaftler an der Schnittstelle von Forschung, Entwicklung und Praxis in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie – dort, wo Entscheidungen meist unter Zeitdruck, mit großer Unsicherheit und enormen Konsequenzen getroffen werden müssen.

Was ich in solchen Projekten im Kern anbiete, lässt sich in drei Punkten zusammenfassen:

Übersetzen: geliefert wird unbestechliche Klarheit, gnadenlose Ehrlichkeit und mathematisch-statistische Evidenz.
Unsicherheit abbauen: analysieren, bewerten, handlungsfähig machen – in dieser Reihenfolge.
Umdenken anstoßen: radikal, offen, hochinnovativ. Das ist keineswegs einfach, aber es lohnt sich.

Konkret bedeutet das: Ich helfe, aus vagen Problemwahrnehmungen prüfbare Fragestellungen zu machen, Annahmen transparent offenzulegen, Daten und Erfahrungen methodisch sauber zu integrieren – und daraus Entscheidungen abzuleiten, die nachvollziehbar, überprüfbar und robust sind. Oft geht es weniger um „noch mehr Information“ als um bessere Struktur: Was wissen Sie wirklich? Was vermuten Sie nur? Was müssten Sie testen?

Als Wissenschaftler habe ich dabei drei entscheidende Vorteile:

1. Ich bin neutral und unabhängig, da ich weder für ein Beratungsunternehmen arbeite noch einen Bias als Soldat, Polizist oder Behördenmitarbeiter mitbringe. Erfahrungen in Armeen oder Polizeien können zweifellos hilfreich sein – maximal neutral ist jedoch oft nur der Blick von außen. Fragen Sie Ihren bevorzugten Notar, Richter oder Gutachter.

2. Ich bewege mich an der Spitze neuer Entwicklungen in Wissenschaft und Praxis, entwickle Projekte und schreibe Bücher, Paper und Debattenbeiträge, die später von anderen genutzt werden. Warum also nicht direkt an die Quelle gehen?

3. Ich kann die gedankliche Radikalität liefern, die inhouse oft fehlt. Warum? Weil ich nur dem Projekt verpflichtet bin – nicht dem Vorstand, den Inhabern oder den Geldgebern. Ich urteile hart, aber fair. Immer.

Wenn Sie in einem Projekt gerade „zu viele Meinungen, zu wenig Evidenz“ erleben: Schreiben Sie mir. Ich sage Ihnen schnell und direkt, ob und wie ich helfen kann. Ich bin offen für Austausch mit Herstellern, Integratoren, Behörden und Forschungsteams – besonders dort, wo Methoden, Daten und Entscheidungspraxis sauber zusammengebracht werden müssen.

Tipp: Sprechen Sie mit mir auf der Enforce Tac 2026 in Nürnberg – gern direkt nach meinen zwei Vorträgen am Montag (23.02.2026) und Dienstag (24.02.2026).

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Sie sind JournalistIn und berichten über Waffenthemen, fühlen sich aber nicht ausreichend informiert? Das können wir ändern.

Mein Angebot: Gemeinsam sprechen wir über Hollywood-Klischees, Waffenscheine und Waffenbesitzkarten, und zwar auf einem Schießstand. Das heißt, Sie können dann einige der Waffen, von denen oft die Rede ist, direkt ausprobieren und dabei wissenschaftliche Begleitung erfahren. Kostenlos, unabhängig, unkompliziert. Wenn Sie in Berlin und Umgebung leben/arbeiten und hauptberuflich journalistisch tätig sind, dann kontaktieren Sie mich. Ich werde mein Möglichstes tun, um einen Termin zu finden. Siehe dazu auch meinen LinkedIn-Beitrag.

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“Vergessen und vergriffen”: Der Freitag erinnert an Gerburg Treusch-Dieters Werk

Scharf denkend – das war das Merkmal, welches mich damals am meisten beeindruckte. Und das heute noch spürbar ist, wenn man sich mit Gerburg und ihren Ideen beschäftigt. Der Freitag, ihre alte publizistische Heimat, erinnert dieser Tage an ihr Werk und Wirken und empfiehlt dazu die erneute Lektüre ihrer Bücher. Ich auch. Denn sie fehlt halt, schlicht und ergreifend, auch und gerade jetzt.

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Sommerloch: Resultate von Beschusstests

Da mein Besuch bei und meine Berichterstattung über B&T so viel positive Resonanz brachte, möchte ich hier nun – Sommerloch sei Dank – ein paar Bilder präsentieren, die vielleicht im Zusammenhang mit meinem lowready-Beitrag ganz interessant sind. Es geht um die Resultate von Beschusstests – ein Bild habe ich auch in meinem Beitrag gehabt, aber es gibt noch mehr Fotos. Hier sind sie:

Das erste Bild zeigt einen Beschusstest von Hornady auf Seife aus 100m Entfernung. Das Kaliber ist .308 Win. Die Zerstörungswirkung, hier in Form des Aufbauchens der Seife gut zu erkennen, ist heftig. Nun ist das Kaliber (militärische Bezeichnung: 7,62 x 51 mm) wahrlich kein Jungspund, aber die Bundeswehr setzt es immer noch ein, vor allem dort, wo .223 etwas zu wenig Wirkung entfaltet. Mit durchschnittlich gut 3500 Joule Energieabgabe bei E0 läuft dieses Kaliber nun wirklich nicht Gefahr, als mickrig bezeichnet zu werden.

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B&T-Behördentage: Berge, Schokolade und Waffen

Nicht in allen Forschungsbereichen sind Theorie und Praxis, Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung so miteinander verwoben wie in der Sicherheitsforschung. Deshalb gehört der enge Austausch mit den Praktikern, den Anwendern immer dazu, ebenso wie der Test von Waffen und Ausrüstung. Diesmal fand das Ganze in der Schweiz statt und ich durfte gleich zweimal meinen Vortrag zum Thema GAN Capabilities halten. Fazit: Exzellent! Wären mal alle Arbeitstreffen so ergiebig, entspannt und hochwertig … Weitere Infos gibt es dazu von mir auf LinkedIn.

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Wehrpflichtdebatte: Über Denkfaulheit und Demokratiegefährdung

Ich war erneut zu Gast bei “Vorpolitisch”, dem Podcast von Sebastian Schnelle, und wir haben über die Wehrpflicht gesprochen. Genauer gesagt ging es um Denkfaulheit, draufhauerisches Debattieren und Demokratiegefährdung. Ich denke, meine Position wird dabei ausreichend deutlich. Doch hört selbst … (gern auch bei Spotify und YouTube).

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